Google bevorzugt mobile Webseiten

Google bevorzugt mobile Webseiten

Google ändert ab 21. April wieder einmal seinen Suchalgorithmus. Künftig werden Suchergebnisse auf Webseiten, die auch für mobile Endgeräte optimiert sind, stärker berücksichtigt und besser gerankt. Ein Test gibt Aufschluss.

Fast 20 Prozent aller europäischen Suchanfragen bei Google wurden 2014 von mobilen Endgeräten aus getätigt. Da der Trend zu mobilem Internet immer noch ungebrochen ist, hat nun auch Google reagiert. Websiten, die nicht für Tablets oder Smartphones optimiert sind, werden zukünftig bei den mobilen Suchanfragen nicht mehr so weit vorn gerankt. Webseiten mit responsivem Design, die sich jedem Ausgabegerät in Form und Größe anpassen, sind hier klar im Vorteil und werden besser gefunden.

Eine Zoomfunktion reicht schon lange nicht mehr. Unicef hat deshalb schon 2013 investiert und seine Seite den neuen Gegebenheiten in Zusammenarbeit mit der Agentur Denkwerk angepasst. Auch die SOS-Kinderdörfer nahmen im selben Jahr den mobilen Trend zum Anlass, ihre Seite mit Hilfe der Agentur Aperto komplett zu überarbeiten. Die neugestaltete Startseite vereinfacht jetzt den schnellen Zugriff auf Schlüsselseiten und leitet zu entsprechenden Themenschwerpunkten weiter. Design und Nutzerführung wurden deutlich modernisiert und der gesamte Spendenprozess im Zuge des Relaunchs konversionsoptimiert. „UNsere Agentur hat hier Technik und Design optimal mit den Inhalten verbunden und den von uns gewünschten Fokus auf mehr Relevanz, Wachstum und Spendenberatung wunderbar umgesetzt“, fasst Thomas Laker, Leiter Markendialog von SOS-Kinderdorf, das Ergebnis zusammen. Das dieses Thema nicht nur etwas für große Organisationen ist, zeigt der Auftritt der Kreismusikschule des Landkreis Dahme-Spreewald, die seit 2014 mobil optimiert ist. 

Dass das eigene Content-Management System die Website automatisch auf mobil umstellt, ist auch nicht der Fall. „Nein automatische wird da nix umgestellt, das ist schon echte Handarbeit. Da muss viel an den Layouts programmiert werden, erläutert Christa Jahn, Expertin der MediaVista KG und Webmasterin des Fundraiser-Magazins.

Wer sich unsicher ist, ob seine Seite schon den Ansprüchen von Google genügt, kann sich mit einem Test auf der Google-Developer-Seite schlau machen Dort gibt es gleich Hinweise, wo Optimierungsbedarf besteht und wie man das verändern kann. Ohne responsives Design sind diese Hinweise aber kaum umzusetzen. Organisationen mit dem Test-Ergebnis „Großartig! Diese Seite ist für Mobilgeräte optimiert“, können sich also zukünftig auf mehr mobile Besucher durch ein besseres Google-Ranking einstellen.

Wer übrigens seine Seite auf den verschiedenen Endgeräten live anschauen möchte, kann das auf der Seite be-responsive.de der helllicht medien GmbH bequem vom PC aus tun. 

Zurück

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Tonhalle Zürich: Exklusivität für Großspender

Im Orchester der Tonhalle Zürich spielen Musiker aus 20 Nationen

Das Tonhalle-Orchester Zürich ist das Top-Orchester der Schweiz und zählt zu den führenden Klangkörpern Europas. Der Bereich Fundraising lief über die Jahre eher spontan und unsystematisch ab, verteilt auf wenige Mäzene. Mit der Implementierung einer Fundraising-Stelle sollte ab 2011 eine Professionalisierung über alle Spender-Stufen hinweg aufgebaut werden.

[...]

Simpel und erfolgreich: Matching Gifts

Amnesty International Schweiz wirbt damit, Spenden zu verdoppeln.

Aus eins und eins, mach zwei: Wenn der eigene Beitrag verdoppelt wird, ist das ein starker Anreiz zu spenden. Der Einsatz von Matching Gifts durch Amnesty International Schweiz zeigt, wie sich Digital- und Großspenden-Fundraising gegenseitig befruchten können. Auch wenn die Methode noch zu selten (öffentlich) genutzt wird.

[...]

Erfahrungsbericht: Fundraising (er)leben in UK

Großbritannien wartet mit dem größten Spendenkuchen in Europa auf. Unser Korrespondent Jan Uekermann lebte mit seiner Familie eine Zeit lang in einer Kleinstadt in Südengland und traf überall auf Charity-Aktionen und Spendensammlungen. Aber ist das schon das ganze Geheimnis? Ein Bericht über UK zwischen Brexit und enormer Hilfsbereitschaft.

[...]

Für Fehler gerade stehen: Wer haftet im Schadensfall?

Wer anderen fahrlässig einen Schaden zufügt, haftet dafür. Das gilt auch im Non-Profit-Bereich und für gemeinnütziges Engagement. Allerdings gibt es Unterschiede: zwischen dem Vereinsvorstand und einfachen Mitgliedern, zwischen bezahlten und freiwilligen Helfern. Auch Vereine selbst können ihre Haftung begrenzen. Doch wer haftet tatsächlich wann wofür?

[...]

Wie Sie mit Präsentationen Geldgeber überzeugen

Wer sein Non-Profit-Projekt potenziellen Sponsoren vorstellt, kann viele Fehler machen: unsicher und unsouverän wirken, sich in Details verheddern oder mit drögen Statistiken langweilen. Dabei sind spannende Präsentationen kein Hexenwerk. Mit diesen Tricks machen Sie Ihre Zuhörer zu Geldgebern.

[...]

Hilfe aus staatlichen Töpfen: Fördermittel erfolgreich beantragen

Spenden und Sponsoring sind nicht die einzigen Methoden, Mittel für den guten Zweck zu beschaffen. Viele Projekte kommen nur durch staatliche Förderung zustande. Wer erfolgreich Fördermittel einwerben will, sollte wissen, welche Töpfe es dafür gibt – und worauf die Förderer Wert legen.

[...]

Um die Nutzung unserer Website zu erleichtern, verwenden wir „Cookies“ und die Analyse-Software „Piwik“. Unsere Website verwendet auch „Cookies von Drittanbietern“, um Funktionen für soziale Medien anbieten zu können. Mehr dazu ...